Insolvenzstrafrecht

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Insolvenzstrafrecht

Unter dem Insolvenzstrafrecht als Teil des Wirtschaftsstrafrechts kommen Delikte wie der Bankrott im Sinne der §§ 283, 283a StGB in Betracht. Aber auch die Verletzung der Buchführungspflicht nach § 283b StGB, oder die Gläubigerbegünstigung nach § 283c StGB sowie die Schuldnerbegünstigung nach § 283d StGB fallen unter die Bezeichnung „Insolvenzstrafrecht“.

Darüber hinaus kommen aber auch Betrugsdelikte nach § 263 StGB und das Vorenthalten von Arbeitsentgelt durch Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen der Arbeitnehmer nach § 266a StGB als Taten des Insolvenzstrafrechts in  Betracht.

Die vorgenannten Delikte sind Strafdelikte, die regelmäßig von den Staatsanwaltschaften im Rahmen von Insolvenzverfahren geprüft werden. In diesem Zusammenhang ist es in der Regel so, dass die Insolvenzgerichte die Insolvenzakten von Amts wegen an die Staatsanwaltschaften abgeben.

Informieren Sie sich über die Voraussetzungen der einzelnen Delikte und ihre strafrechtliche Verfolgung. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Strafverteidigung in diesem Gebiet und lernen Sie Ihre Rechte kennen.

Unser Beratungsangebot:

Im folgenden Sehen Sie aufgelistet die Straftatbestände, die Ihnen im Wege eines Insolvenzverfahrens zur Last gelegt werden können:

  • Insolvenzverschleppung
  • Kapitalerhaltung
  • Untreue
  • Beitragsvorenthaltung
  • Eingehungsbetrug
  • Kreditbetrug
  • Gläubigerbegünstigung
  • Schuldnerbegünstigung
  • Vereitelung Zwangsvollstreckung
  • Schmälerung der Masse
  • Veränderung von Aufzeichnungen
  • Herbeiführung der Krise